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Mitte März erscheint mein neues Buch, in dem ich anhand der wichtigsten wirtschaftspolitischen Ereignisse der letzten 30 Jahre zeige, warum und wie die Wirtschaftspolitik in Deutschland so kläglich versagt. "Gescheitert", so der Titel des Buches, das wieder im Westend Verlag erscheint, ist nicht nur die deutsche Vereinigung, gescheitert sind auch der europäische Integrationsprozess und die Globalisierung der Finanzmärkte. Gescheitert ist die Reform des Arbeitsmarktes und der Rentenversicherung. In der grössten wirtschaftlichen Krise seit der Grossen Depression zu Anfang des letzen Jahrhunderts, ist es Zeit zu fragen, warum die deutsche Wirtschaftspolitik - mehr noch als andere - nicht in der Lage ist, mit den wirtschaftlichen Herausforderungen angemessen umzugehen. Basierend auf meiner eigenen Erfahrung mit fast allen entscheidenden wirtschaftspolitischen Institutionen in Deutschland, erläutere ich, wie der Verlust des gesamtwirtschaftlichen Denkens und die Dominanz einzelwirtschaftlicher unternehmerischer Logik zu diesem verheerenden Ergebnis geführt haben. "Gescheitert" ist meine persönliche Abrechnung, gespickt auch mit persönlichen Erlebnissen, mit der "wirtschaftsfreundlichen" Politik des Neoliberalismus, die die Wirtschaft an den Rand des Abgrunds geführt hat.





Zur aktuelles Diskusskon:

Dass die Probleme in der Eurozone schon vor Beginn der Eurozone absehbar waren, beweist mein Artikel aus der FR aus dem Jahre 1997.
Es war schon damals klar, dass die Währungsunion in unüberwindliche Schwierigkeiten gerät, wenn Deutschland die Regel, wonach jeder sich nach seinen Verhältnissen zu richten hat, missachtete. Das genau ist geschehen und das schafft die akuten lebensbedrohenden Schwierigkeiten in der Europäischen Währungsunion. Aber weil die herrschende Meinung in der Volkswirtschaftslehre (einschliesslich Deutscher Bundesbank, Europäischer Kommission und Europäischer Zentralbank) so lange geschlafen hat und natürlich nicht zugeben kann, dass sinkende Löhne ein Problem schaffen können, wird Griechenland zum Sündenbock gestempelt und die fiskalische Seite als allein relevant erklärt
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